Was ist ein Trauma?  Traum bedeutet in der griechischen Sprache Wunde. Ein Wunde kann physischer und seelischer Art sein. In der Traumatherapie lassen sich Schockereignisse, seelische Konflikte, seelische Verletzungen und die seelsichen Folgen von Unfällen, sowie von Gewalteinwirkungen bearbeiten.

Was geschieht bei einem Trauma?

Bei einem Trauma entsteht im menschlichen Organismus eine Trennungen: Z.B. zwischen dem Denken und dem Fühlen, der rechten und linken Gehirnhälfte, den Gehirnarealen untereinander, von der eigenen Kraftquelle, von Körper und Seele. Eine solche Trennung wird als belastend oder beeinträchtigend erlebt. In weiterer Folge kann es zu Rückzugs-, Vermeidungstendenzen kommen, zur Verringerung der sozialen Kontakte, sowie zu Selbst- und Fremdbeschuldigungen. Die Abspaltung der mit dem Trauma verbundenen Gefühle führt wiederum zur Reduzierung der gesamten Denk Gefühls und Handlungsfähigkeit.

Das Ziel der Therapie ist es, die Selbstkraft des Menschen aus den Traumen zu befreien, das Bewusstsein zu schärfen, wie das traumatische Ereignis Veränderungen im Lebens- und Seelengefüge hervorgerufen hat und Zugang zu den abgespaltenen Gefühlen und Lebensbereichen zu finden, um sie wieder ins Leben zu integrieren. Der Mensch soll wieder selbst der Bestimmende über seine Gedanken, Gefühle und in seinem Handeln werden.

EMDR Traumtherapeutische Methode

(Eye Movement Desensitization and Reprocessing)

EMDR als effektives und effizientes Verfahren zur Bearbeitung traumatischer Erfahrungen 

Interview: von Dr. Arne Hofmann mit Dr. Francine Shapiro, Entwicklerin der EMDR Methode

Video: EMDR-Die acht Behandlungsschritte